Wirtschaft trifft Teilhabe

Besuch in der Werkstatt Neckarau

Wie professionell und leistungsfähig die Werkstätten der Gemeindediakonie Mannheim arbeiten, davon überzeugte sich Timo Amels bei einem Besuch gemeinsam mit Dr. Stark, Vorsitzender des Verwaltungsrates.

Amels bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung aus dem Maschinen- und Anlagenbau der Siempelkamp Gruppe mit. Zuletzt war er für das Risikomanagement verantwortlich und Geschäftsführer der ATR Industrie-Elektronik, die innerhalb der Gruppe Steuerungsanlagen und Schaltschränke entwickelt und produziert. Heute engagiert er sich unter anderem ehrenamtlich für die Anneliese Hinrichs Stiftung der DRK-Schwesternschaft Krefeld e.V., die das stups Kinderzentrum mit einem stationären und ambulanten Kinder- und Jugendhospiz, einer Kindertagesstätte und einem ambulanten Kinderkrankenpflegedienst betreibt.

Entsprechend groß war sein Interesse an der Arbeit und Organisation der Werkstätten – auch aus der Perspektive eines erfahrenen Industriemanagers. Beim Rundgang überzeugte sich Amels von den vielfältigen Dienstleistungen in den Bereichen Verpackung, Co-Packing, Montage sowie Metall- und Holzverarbeitung.

Besonders beeindruckt zeigte er sich vom hohen Organisations- und Dispositionsgrad. Ein modernes ERP-System unterstützt die strukturierte Auftragsabwicklung und ermöglicht auf Kundenwunsch die Rückverfolgbarkeit bearbeiteter Aufträge. Gerade bei Produkten aus sensiblen Bereichen wie der Hygiene ist diese Nachvollziehbarkeit von besonderer Bedeutung.

Auch das Thema Inklusion spielte beim Besuch eine wichtige Rolle. Amels zeigte großes Interesse daran, wie die Werkstätten berufliche Teilhabe ermöglichen und gleichzeitig professionelle Dienstleistungen für Kunden aus der Wirtschaft erbringen.

Beim Rundgang kam er unter anderem mit Geschäftsbereichsleiter Jürgen Siegler ins Gespräch. Amels zeigte sich überzeugt von der Professionalität, Leistungsfähigkeit und Kundenorientierung der Werkstätten. Seine Kontakte in die Wirtschaft möchte er künftig nutzen, um interessierten Unternehmen einen direkten Einblick in das Leistungsspektrum und die Möglichkeiten der Werkstätten zu geben.

Der Besuch macht deutlich: Wenn Wirtschaft und soziale Arbeit miteinander ins Gespräch kommen, können daraus neue Perspektiven und wertvolle Kooperationen entstehen.

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