

Die Arbeit der Frauenbeauftragten, Julia Marquart, Angela Persch und Manuela Brenzinger, ist ein wichtiger Motor für mehr Gleichstellung, Selbstbestimmung und Empowerment in unseren Werkstätten. Damit alle Frauen ihre Rechte zu kennen und ihre Stimme sichtbar werden, denn es geht um Stärkung und Ermutigung im Alltag. Hierbei ist Wissen ein Schlüssel für Sicherheit, Selbstvertrauen und Handlungsspielraum.
Aktuell befindet sich das neue Team mit Vertrauensperson Patricia Cozzo mitten in einer intensiven Aufbauphase. In wöchentlichen Einzelgesprächen und monatlichen Treffen aller Frauenbeauftragten werden Themen gesammelt und Strukturen Schritt für Schritt entwickelt. Vieles entsteht direkt aus dem Alltag – nah an den Fragen, die wirklich bewegen.
Dabei stehen zentrale Themen im Fokus:
Welche Rechte haben Frauenbeauftragte? Was regeln BTHG, BGG, UN-Behindertenrechtskonvention und Gewaltschutzgesetz konkret? Und ganz wichtig: Wie erkenne ich Gewalt, wie führe ich Gespräche, und wo gibt es Hilfe und Unterstützung?

Ein besonderes Highlight steht bereits fest:
Am 28. Juli 2026 findet ein Frauentag als Fortbildung von Tina Lackner statt – gestaltet und geleitet von den Frauenbeauftragten selbst. Auf dem Programm stehen Frauenrechte früher und heute, starke Frauen in der Geschichte sowie kreative Methoden, die Mut machen und stärken.
Auch neue Angebote nehmen Form an: Sprechstunden, Frauencafés und thematische Austauschformate. Das erste Frauencafé startet im Standort Neckarau. Parallel entstehen Flyer, eine Geschäftsordnung sowie weitere Schulungs- und Vernetzungsangebote.
Die Zusammenarbeit mit Werkstattrat und Gesamtwerkstattrat spielt dabei eine wichtige Rolle – gemeinsam werden Themen gesetzt und Interessen vertreten.
Ein Prozess, der zeigt: Teilhabe entsteht dort, wo Menschen befähigt werden, ihre eigenen Themen zu gestalten. Denn im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht echte Selbstbestimmung!