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Was raschelt da? Was riecht nach Herbst? Und wie fühlt sich eigentlich die eigene Kastanie an? Bei der Fortbildung „Waldbaden“ für Beschäftigte im Neckarauer Wald ging es darum, die Natur ganz bewusst mit allen Sinnen wahrzunehmen, zu hören, zu sehen und zu fühlen. Dabei entdeckten die Beschäftigten, was im Wald wächst und lebt – von Schmarotzerpflanzen und Baum-Pilzen bis hin zu toten Bäumen, die für viele Tiere wichtiger Lebensraum sind. So lernte die Gruppe, dass ein Wald nicht aufgeräumt sein – wie schade, dass das nicht für das eigene Zimmer gilt...
Der Herbst war bereits überall zu sehen: viel Laub, jede Menge Kastanien und Walnüsse – manche noch klein, andere noch nicht reif. Zum Abschluss wurde es für alle nochmal knifflig: Jede:r suchte sich eine Kastanie aus und ertastete sie mit verbundenen Augen. Anschließend wurden alle Kastanien im Kreis weitergegeben. Ziel war es, das eigene Exemplar wiederzufinden.
Eine Fortbildung, die gezeigt hat: Natur erleben geht am besten mit allen Sinnen.



