
Wie entwickelt sich die Arbeit in der Werkstatt? Welche Themen beschäftigen Angehörige und gesetzliche Betreuer? Und wie können alle Beteiligten die Zukunft gemeinsam gestalten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gab es beim Informationsnachmittag der Werkstatt Vogelstang am 22. Juli 2026.
Eingeladen waren Angehörige und gesetzliche Betreuende der Beschäftigten aus der Werkstatt sowie den Förder- und Betreuungsbereichen Vogelstang, Käfertal und Waldhof. Schon beim Betreten der Mensa wurde deutlich, worum es an diesem Nachmittag gehen sollte: Begegnung. Die Beschäftigten der Werkstatt hatten die Tische mit viel Liebe zum Detail eingedeckt und eine einladende Café-Atmosphäre geschaffen, die den offenen Austausch bei Kaffee und Kuchen perfekt ergänzte.

Nach der Begrüßung durch die Werkstattleitungen gab der Angehörigenbeirat einen Einblick in seine Arbeits des vergangenen Jahres. Im Anschluss stand die turnusmäßige Neuwahl des Gremiums an. Der bisherige Angehörigenbeirat wurde von den Anwesenden einstimmig im Amt bestätigt. Besonders erfreulich war, dass sich zwei weitere Interessierte bereit erklärten, künftig als Beisitzer mitzuwirken und den Beirat zu unterstützen – ein schönes Zeichen für das wachsende Engagement der Angehörigen.
Auch über aktuelle Entwicklungen und Projekte aus der Werkstatt sowie den FuB wurde informiert. Außerdem stellte sich Francesco Bologna als neuer Vorsitzender des Werkstattrats vor. Mit persönlichen Worten berichtete er von seiner bisherigen Arbeit und machte deutlich, wie wichtig ihm die Interessenvertretung der Beschäftigten ist.
Zum Abschluss stand ein Thema im Mittelpunkt, das für alle Beteiligten von großer Bedeutung ist: das Gewaltschutzkonzept Die Präsentation stieß auf großes Interesse und entwickelte sich schnell zu einem lebendigen Austausch mit zahlreichen Fragen, Anregungen und Gesprächen.
Der Informationsnachmittag machte deutlich, wie wertvoll der persönliche Dialog ist. Er schafft Transparenz, stärkt das gegenseitige Vertrauen und bietet Raum für gemeinsame Ideen. Denn gute Zusammenarbeit gelingt dann besonders gut, wenn Angehörige, gesetzliche Betreuende, Beschäftigte und Mitarbeitende im regelmäßigen Austausch bleiben und die Zukunft gemeinsam gestalten.