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Man könnte denken, dass das Wochenende bereits ruft. Nicht so für Thorsten Riehle, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit und Soziales, der gemeinsam mit Silas Walz, Bezirksleiter der Bürgerdienste Neckarau, und Lena Kamrad, Büroleiterin im Dezernat II, die Gemeindediakonie in Neckarau besuchte.
Gestartet wurde mit dem Rundgang und den Einblick in den Wohnalltag im Margarete-Blarer-Haus, Dort verhandelte auch sogleich einer unserer jüngsten Bewohner höchst gewitzt mit Herrn Riehle über ein Kettcar – mal sehen, ob sich das im städtischen Haushalt realisieren lässt…
Weiter ging es ins Katharina-Zell-Haus, wo die Bewohnerschaft stolz ihre Zimmer zeigten und von Ihrem Zuhause in der Friedrichstraße berichteten. Im Anschluss boten Kaffee und kleine Snacks Gelegenheit für einen persönlichen und sehr offenen Austausch in entspannter Atmosphäre. Es gab viel zu besprechen: aktuelle Herausforderungen in der sozialen Arbeit, Perspektiven für die Zukunft und die Frage, wie soziale Unterstützung verlässlich gestaltet werden kann. Themen wie die angespannte Wohnraumsituation in der Eingliederungshilfe standen ebenso auf der Agenda wie die strategischen Schwerpunkte der Stadt.
Besonders beeindruckend war die Art des Miteinanders: aufmerksam zuhören, nachfragen, gemeinsam nachdenken – und zwischendurch immer wieder herzlich lachen. Die Gespräche fanden auf Augenhöhe statt, getragen von gegenseitigem Respekt und echtem Interesse.
Am Ende war es weit mehr als nur ein offizieller Besuch: Ein Abend voller Begegnungen, der zeigt, wie wertvoll direkter Austausch ist – und wie viel entsteht, wenn man sich wirklich die Zeit nimmt, zuzuhören.