
Drei Tage lang wurde in Mannheim diskutiert, zugehört und voneinander gelernt: Rund 50 Teilnehmer:innern aus ganz Deutschland kamen zum diesjährigen Netzwerktreffen der AGATE zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Menschen mit Assistenzbedarf sauch am Lebensende selbstbestimmt entscheiden und begleitet werden können.
Die Arbeitsgemeinschaft Gesundheitliche Versorgungsplanung nach§ 132g SGB V für Autonomie und Teilhabe bis zum Ende des Lebens in der Eingliederungshilfe besteht seit rund acht Jahren. Ihr jährliches Treffen bietet Raum für fachlichen Austausch, neue Impulse und persönliche Begegnungen.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Nora Welsch (Beauftragte der Landesregierung für die Belangevon Menschen mit Behinderungen in Baden-Württemberg), Ursula Frenz (Beauftragtefür die Belange von Menschen mit Behinderungen der Stadt Mannheim) und Vorständin Nadja Abuchater-Bier. Natürlich durften auch die fleißgen Helfer:innen aus der Beruflichen Bildung nicht fehlen, die einmal mehr für ein perfektes Catering sorgten.
Besonders vielfältig war der Kreis der Teilnehmenden: Neben hauptberuflichen GVP-Beraterr:innen waren auch zwei Peer-Beraterr:innen dabei, deren Erfahrungen und Perspektiven die fachliche Arbeit bereicherten.
Auf dem Programm standen verschiedene Fachvorträge und Diskussionen. Referent:innen beleuchteten unter anderem rechtliche Fragestellungen, den Umgang mit Schmerzen sowie die wissenschaftliche Begleitung der gesundheitlichen Versorgungsplanung. Dabei ging es nicht nur um neue Informationen, sondern vor allem darum, Erfahrungen aus der Praxis zu teilen und voneinander zu lernen.
Genau darin liegt die besondere Stärke des Netzwerktreffens: Menschen aus unterschiedlichen Einrichtungen und Regionen bringen ihre Perspektiven zusammen, diskutieren Herausforderungen und entwickeln ihre Arbeit gemeinsam weiter.
Neben der Netzwerkarbeit blieb aber natürlich auch genug Zeit, die Gastgeberstadt kennenzulernen. Die offerierten Stadtrundgänge führten die Gruppe unter anderem zu den großformatigen Murals Mannheims sowie auf die Spuren von Friedrich Schiller und Wolfgang Amadeus Mozart.
Eine rundherum gelungene Veranstaltung – und ein schönes Beispiel dafür, wie wertvoll Vernetzung für die gemeinsame Arbeit ist.



